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城市漫步 - CITY MOVES - URBAN BEWEGT

Momentaufnahmen von Stadträumen in Shanghai, Peking, Berlin

Zeit: 19.03. - 23.04.2010

Ort: Galerie CON.form Architekten, Brunnenstraße 3, 10119 Berlin

Flyer: hier ansehen&drucken

Rahmenprogramm

Die Ausstellung wurde als Plakatausstellung auch am 25. und 26.06.2010 auf dem Chinatag an der Universität Hamburg und am 05.06.2010 zur Langen Nacht der Wissenschaften im Konfuziusinsitut in Berlin gezeigt.

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Der offene Stadtraum bietet eine Vielzahl an überraschenden Szenen und Möglichkeiten. In Europa gilt er als Ort politischen Diskurses und grenzt sich vom privaten Raum ab. Er ist reserviert für die Öffentlichkeit. Im Gegensatz dazu hat man in der chinesischen Stadt den Eindruck, dass sich die Allgemeinheit den Raum zu eigen macht. Er wird alltäglich genutzt durch unzählige kleine Handlungen. Hier verschwinden die Grenzen von privat und öffentlich. Gerade im Zuge der rasanten Modenisierungsprozesse in den großen Metropolen Shanghai und Beijing findet man vielerlei Orte - insbesondere Zwischenorte zwischen Abriss und Neubau, zwischen Tradition und Moderne, die von den dortigen Einwohnern phantasievoll angeeignet werden. Zurück nach Europa: Berlin bietet nach der Wiedervereinigung ebenfalls zahlreiche offene Räume, die bewusst oder unbewusst von den Bewohnern kreativ genutzt werden.

Die alltäglichen Szenen und Beziehungen in Stadträumen der drei Metropolen sind der Fokus der Ausstellung 城市漫步- CITY MOVES - URBAN BEWEGT. Gezeigt werden Arbeiten junger Absolventen aus den Bereichen Design, Kunst und Urbanistik, die sich von verschiedenen Blickwinkeln dem Thema Stadtraum in Shanghai, Beijing und Berlin nähern. Die Arbeiten umfassen die Medien Fotografie, Collage, Illustration, Buchgestaltung und Installation sowie theoretische Inhalte. Die Methodik der einzelnen reichen von Dokumentation bis hin zu poetisch künstlerischer Auseinandersetzung. Dabei ist die Vermischung der Statements aus unterschiedlichen Perspektiven ähnlich wie die heterogene Stadt.

"城市漫步 chéng shì màn bù" - der chinesische Titel der Ausstellung heißt übersetzt: langsames Schreiten durch die Stadt. Es umfasst die Herangehensweise der unterschiedlichen Beteiligten aus China und Deutschland: alle Wahrnehmungen basieren auf Beobachtungen unmittelbarer, sowie reichhaltiger Erfahrungen vor Ort. Sie sind der Versuch, die facettenreichen Momentaufnahmen festzuhalten und zu interpretieren. Sie verbindet die Faszination für die Dynamik der alltäglichen Urbanisierung in den Städten. Durch die Rekontextualisierung der bearbeiteten Phänomene versuchen die chinesischen und deutschen Beteiligten, das Erfahrene in ihrem eigenen urbanenen Kontextverständnis zu integrieren: der fremde Blick auf die fremde Stadt und der vertraute Blick des Einwohners werden ineinander verwoben. Sind die Blickwinkel aus Ost und West weit voneinander entfernt? Oder ergänzen sie sich komplementär?

Mit 城市漫步 - CITY MOVES - URBAN BEWEGT soll Einblick gegeben werden in offenen Raum und urbane Realität und diese ein Stück weit erfahrbar machen.

 

 

Isabelle Arnold

"Personally claimed and generally available space. Case study of Lilong Zhang Yuan in Shanghai"

  Stefanie Ruff "Between Walls - Reprogramming residual urban space in Beijing"
  Yimeng Wu "Random Tours"
  Feipeng Jiang "Mo Stadt"
  Ulrike Jensen "Beijing – eine Stadt im Umbruch"
  Roman Wilhelm "Im Gleichschritt schlendern"
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In Kooperation mit

 

 

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Deutsch-chinesisches Kulturnetz - das Portal für den kulturellen Dialog zwischen Deutschland und China

Die Ausstellung city moves wird vom Deutsch-Chinesischen Kulturnetz online begleitet: http://www.de-cn.net/dis/cim/deindex.htm

     
 

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Mit freundlicher Unterstützung von

 

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ASIA UNLIMITED — Forum für Internationalen Kulturaustausch e.V., einer interkulturellen Veranstaltungsplattform mit Schwerpunkt Asien

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Arbeitsstelle für Wissenschafts- und Technikkultur Chinas der TU Berlin, die fächerübergreifende China-spezifische Lehre anbietet und darüber hinaus sinologische und interdisziplinäre Forschung integriert

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